Ines-Jacqueline Werkner

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Es ist der fünfte Kriegssommer in der Ukraine. Mittlerweile hat Russland knapp 20 Prozent des ukrainischen Territoriums eingenommen. Der zunehmende Drohneneinsatz hat die Kriegsführung noch einmal verändert und die Gewalt deutlich erhöht: An der Frontlinie führt die Drohnenkriegsführung zu einem „hochgradig transparenten Gefechtsfeld“ und zur „Etablierung von Todeszonen“ (Andreas Rapp). Für die Zivilbevölkerung bedeuten die Drohnenschwärme einen nahezu pausenlosen Krieg. Nach einer im Juli 2026 veröffentlichten Studie des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS) sind auf beiden Seiten insgesamt bereits mehr als zwei Millionen Soldatinnen und Soldaten getötet, verletzt oder als vermisst gemeldet worden. Hinzu kommen die täglichen Angriffe auf die Bevölkerung und die zivile Infrastruktur in der Ukraine. Die Anzahl der getöteten Zivilistinnen und Zivilisten hat laut Zählungen der UN 50.000 überschritten (statista, Stand: 13. August 2026). In der Realität dürften diese Zahlen jedoch nur einen kleinen Teil der Opfer abbilden.
Dennoch: Die Kämpfe dauern unvermindert an und ein Ende scheint nicht in Sicht.








